SPD Calden

Caldener SPD Gemeindeverband bewertet Wahlergebnis

Presse

Das Ergebnis der Caldener Gemeindevertreterwahl entspricht weitgehend den Erwartungen des SPD Gemeindeverbands, der sich am Montagabend gemeinsam mit den Bewerberinnen und Bewerbern zu eine ersten Bewertung traf.

Einen herzlichen Dank richteten sie zunächst an alle Wählerinnen und Wähler, die ihr Wahlrecht nutzten, um so Einfluss auf die Gestaltung vor Ort zu nehmen. Vor allem bedanken sich die Gewählten bei allen, die ihnen das Vertrauen schenkten.

Vor dem Hintergrund der teilweise aufgeheizten bundesweiten Diskussion zeigten sich die Anwesenden überwiegend zufrieden mit dem Ergebnis, zumal es zeigt, dass örtliche Themen durchaus eine Rolle spielen. Auch dass es nur drei etablierte Wahlvorschläge gab, hat dazu beigetragen.

Dabei kann die SPD mit ihrem Wahlvorschlag seit mehreren Legislaturperioden auf die Erfahrungen sachkundiger und erfahrener Kandidatinnen und Kandidaten zurückgreifen, die nicht der Partei angehören. Mit nahezu 50% weiblichen Abgeordneten trägt die SPD maßgeblich dazu bei, dass der von allen immer wieder formulierte politische Anspruch der Gleichberechtigung sich im Caldener Parlament wiederfindet.

Natürlich sei es bedauerlich, dass ein Sitz zur absoluten Mehrheit fehlt. Deshalb will die SPD daran arbeiten eventuell verloren gegangenes Vertrauen zurück zu gewinnen und setzt dabei auf eine Fortsetzung der auf die Zukunft ausgerichteten, sachbezogenen Politik, die nach dem Bürgermeisterwechsel im Caldener Parlament möglich wurde.

Ganz neu ist diese Situation für die SPD nicht. Bereits am Ende der letzten Legislaturperiode konnte sie wegen fehlender Nachrücker ihre Mehrheit nicht mehr aus eigener Kraft nutzen.

Bewahren und ausbauen will sie die generationenübergreifende Wohn- und Lebensqualität und setzt vor allem auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung.

Bei der engen Haushaltslage wachsen die Bäume dabei nicht in den Himmel, aber es bestehen Handlungsspielräume, die genutzt und möglicherweise ausgebaut werden können. Vor allem dürfe die finanzielle Lastenverteilung durch den Flughafen nicht dazu führen, dass für die Bevölkerung der Großgemeinde notwendige Maßnahmen unterbleiben müssen.