SPD Calden

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Nachrichten zum Thema Presse

Nominierungen für die Gemeindegremien in der Großgemeinde Calden

SPD in Calden schlägt Susanne Ditzel als erste Beigeordnete und Andreas Reichhardt als Gemeindevertretervorsitzenden vor.

Veränderung und Erfahrung

Caldener SPD bewertet das Kommunalwahlergebnis und konstituiert sich.Bereits zweimal kamen die gewählten Gemeindevertreterinnen und
Gemeindevertreter der SPD gemeinsam mit allen Bewerberinnen und
Bewerber nach der Wahl zusammen.
 

Gute Noten für Bürgermeister Maik Mackewitz

Die positive Zwischenbilanz zur Zusammenarbeit mit Bürgermeister Maik Mackewitz, die die SPD Mandatsträger in Calden vor über einem Jahr in einer Konferenz gezogen haben (darüber wurde berichtet), hat sich bis heute bestätigt. Diese Meinung vertritt der Vorsitzende des SPD Gemeindeverbandes Calden, Ullrich Meßmer. Besonders positiv werten die Parlamentarier die konstruktive und transparente Art, mit denen sie in die Entscheidungsprozesse einbezogen werden.

Dies allein macht sich nicht nur an der jahrelang überfälligen Regelung der Flughafenlasten für den Haushalt der Gemeinde fest, was nach Meinung von Messmer „für sich allein schon ein Beleg für eine erfolgreiche Amtszeit“ wäre, sondern zieht sich durch die gesamte Amtszeit.

Die Ortsumgehung B7, Angebot an Kindergarten- und Kitaplätzen, die Sanierung kommunaler Infrastruktur im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms, die Sicherung des Schwimmbadbetriebes und viele andere wichtige Entscheidungen für die Bürgerinnen und Bürger wurden unter Einbeziehung der gewählten Mandatsträgerinnen und Mandatsträger sowie Ortsbeiratsmitglieder erfolgreich auf den Weg gebracht.

Die nächsten Schritte sind bereits eingeleitet, wie zum Beispiel der Ausbau des Glasfasernetzes bis in die Haushalte, die Entwicklung von Neubaugebieten in Verbindung mit verbesserten Trainingsmöglichkeiten für die Sportvereine oder dem Gewerbegebiet „Alter Flughafen“.

FWG und CDU verkennen Dringlichkeit

Erstaunt über über die Ablehnung eines Eilantrages der SPD-Fraktion durch die CDU und FWG in der Gemeindevertretersitzung am gestrigen Donnerstag zeigt sich die SPD. Mit der von der SPD beantragten Aufnahme des Eilantrages auf die Tagesordnung sollten dringende Fragen überprüft werden, die sich aufgrund der Schließung der Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge am Flughafen in Calden ergeben.

Nachdem die Schließung am Montag Abend (4 Tage vor der Gemeindevertretersitzung, deshalb die Dringlichkeit) bekannt wurde, hatte die SPD beantragt den Gemeindevorstand zu beauftragen, über die rechtliche Situation zu informieren und zu prüfen, ob eine Weiterverwendung für Teile der Erstaufnahmeeinrichtung für die Gemeinde Calden in Betracht kommen können. Die SPD befürchtet, dass Fakten geschaffen werden könnten, ohne dass die Gemeindevertreter Einfluss darauf haben.

Zu Erinnerung: In einer beispiellosen Desinformationskampagne hatten die Landesregierung und das Regierungspräsidium sich seit der Gründung der Einrichtung geweigert - trotz Aufforderung der Gemeindevertretung Calden - die Gemeindevertreter über Erstaufnahmeinrichtung durch Ortstermine über deren Zustand und Ausgestaltung zu informieren. Lediglich wenige Vertreter des Gemeindevorstands und der Ortsvorsteher hatten die Gelegenheit Informationen zu erhalten.

Hohe Auszeichnung für Helga Hartmann
Doktor Udo Schlitzberger und Ullrich Messmer überreichen die Willy Brandt Medaille an Helga Hartmann (Mitte)

Willy Brandt Medaille an Helga Hartmann verliehen

Für ihr außerordentliches Engagement für die Menschen in Calden, vor allem Menschen mit Behinderungen, wurde Helga Hartmann im Rahmen der Caldener SPD Gemeindeverbandsdelegiertenkonferenz mit der höchsten Auszeichnung, die die SPD zu vergeben hat, gewürdigt.

“Helga Hartmann erhält die Willy Brandt Medaille, weil sie sich seit mehr als fünf Jahrzehnten ganz im sozialdemokratischen Sinn, täglich für die Menschen einsetzt, die sonst keine Lobby haben“, so der ehemalige Landrat des Landkreises Kassel Dr. Udo Schlitzberger in seiner Laudatio.

“Ohne jemals in die erste Reihe zu drängen, hat sie erfolgreich und hartnäckig die Interessen ihrer Mitmenschen in der Gemeinde vertreten“, so Udo Schlitzberger, der viele Jahre als Fraktionsvorsitzender gemeinsam mit Helga Hartmann der Gemeindevertretung angehörte.

Udo Schlitzberger stellte die politischen Entwicklungen in Deutschland und Calden seit 1981 dar und zeigte auf, an welchen wesentlichen Prozessen Helga Hartmann durch ihr Wirken in der Partei und Gemeindegremien beteiligt war. Er spannte den Bogen von der ersten großen Koalition in Deutschland als Schritt zur Kanzlerschaft von Willy Brandt, über die Entwicklungen in Hessen mit der Gebietsreform. Beispielhaft nannte er den Bau der Mittelpunktschule, die Bildung der Großgemeinde Calden, die in die politischen Anfangsjahre der engagierten Kommunalpolitikerin fielen.

Gemeindeverbandsvorsitzender Ullrich Messmer hob hervor, dass Helga von ihren 53 Jahren Parteimitgliedschaft, 37 Jahre ununterbrochen ehrenamtlich als gewählte Vertreterin im Gemeindeparlament und seit 1991 im Gemeindevorstand engagiert war.

Ihr besonderer Einsatz für die Menschen in ihrem Umfeld und ihre Hartnäckigkeit bei der Lösung von Anliegen zeichneten und zeichnen die Mutter von drei Kindern bis heute aus. Mit ihrem täglichen Einsatz und ihrer unaufgeregten und direkten Art, ist sie wichtiges Rückgrat im Ortsverein und Gemeindeverband. Dies wurde insbesondere in ihrem Einsatz gegen Benachteiligungen im Alltagsleben und für die Gleichberechtigung von Frauen deutlich, würdigte Messmer ihr Engagement in der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen. Nach ihrem Rücktritt aus dem Gemeindevorstand, wird sie ihrer Partei weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Helga Hartmann bedankte sich für die Auszeichnung. Die Arbeit für und mit den Menschen habe ihr immer Spaß gemacht. Dabei sei enorm wichtig, helfen zu können. Sie wünschte sich, dass sich viele in ihrerPartei weiter für die Belange der Menschen im Alltagsleben und vor Ort einsetzen, weil nur so Vertrauen entstehen kann.